Wirmaschine mal nützlich: Fächelmaschine für den Strand

Es war am Strand der Ostsee. Wir lagen auf einer Liege, vor uns das Meer und über uns der blaue Himmel mit strahlendem Sonnenschein, von dem wir leicht von einem Sonnenschirm geschützt wurden.
Doch heiß war es trotzdem. Wir freuten uns zwar darüber, da wir die ersten Tage bei Regen doch mehr im Hotel auf dem Darß verbracht hatten, doch fanden die Hitze nun auch nicht viel besser. Denn auch nach kurzer Erfrischung im kühlen Meer, legte sich der Schweiß kurz darauf wieder auf die Haut. Und irgendwie machte es keinen Spaß, die ganze Zeit einen Fächer hin- und herzuschwingen, vor allem, weil man nebenbei dann nicht mal eine Hand für ein Bierchen oder eine Zeitung frei hatte.

Doch da wir gerne tüftelten, hatten wir die Idee, eine Maschine zu entwickeln, die uns ganz ohne fremde Hilfe mit frischer Luft versorgen würde, also eine Art Fächelmaschine für den Strand. Wir gingen direkt los zu einem Schrotthandel und kauften uns alte Kurzschlussläufermotoren, die dennoch noch einwandfrei funktionierten. Wir bauten einen Lenkarm dran und montierten einen Fächer. So lässt er sich wunderbar in der Höhe verstellen und spendet frische Luft, wenn man liegt, sitzt oder steht. Dazu kauften wir noch eine Fernbedienung, die wir umprogrammierten, um absolut unbeweglich daliegen zu können. Ganz nach persönlichem Anliegen, lassen sich per Knopfdruck somit die Geschwindigkeit des Fächelns und die Höhe des Arms einstellen. Man kann ihn aus- und einschalten und die Richtung des Fächelns verändern.

Wir hatten ganz schön viel zu tun damit, unsere Ideen in die Tat umzusetzen. Nachdem wir fast fertig waren, bauten wir aufs Dach der Maschine noch eine Solaranlage, damit die 2 Autobatterien zum Antrieb auch immer Saft bekommen. Als wir die Arbeit dann endlich beendet hatten, zeigte sich die Ostsee leider wieder von ihrer anderen Seite, mit kälteren Temperaturen und Regen. Na ja, dann verwenden wir unsere Fächelmaschine eben im nächsten Jahr und lassen uns bis dahin weitere verrückte Ideen einfallen, die dann doch auch mal nützlich sein können.

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Toni am 13. September 2011 unter Allgemein

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